Stiefel Calcium

Stiefel Calcium

Erfahrungsbericht STIEFEL Calcium

Von Elena Gilg

Mein Pferd Domingo ist leider eher eines der anfälligen Sorte für die verschiedensten Wehwehchen und Immun-bedingten Krankheiten. So ist beispielsweise auch das Nesselfieber (Fachbegriff: Urticaria) kein unbekannter Begriff für uns.

Nesselfieber bekommt Domingo leider „relativ schnell“. Die erste Bekanntschaft machten wir nach einem (!) nicht gewaschenen, vermutlich gespritzten Äpfelchen, das ich ihm gab – und keine 2 Stunden später sah er aus wie personifizierte Noppenfolie: aufgequollene Lippen, Pusteln über den gesamten Körper verteilt - ein erschreckendes Bild.

Dieses Jahr waren insbesondere frisch gespritzte Felder in näherer Umgebung ein Problem – die Stechtierchen, die sich in diesen Feldern tummeln und die das frische Gift beim Stechen auf das Pferd übertragen, haben uns mehrmals einen recht eiligen Anruf beim Tierarzt gekostet, denn er reagierte erneut heftig und umfassend auf die Stiche und Spritzmittel. Auch hier wieder war das ganze Tier voller Pusteln, die Schleimhäute geschwollen und das Pferd deutlich matt.

Bereits beim ersten Besuch wurde uns zu einer semi-Dauergabe von höher dosiertem Calcium geraten, das prophylaktisch zur Unterstützung gefüttert werden kann, um die Immunreaktion des Körpers auf Allergene zu dämmen und nicht nur ad hoc mit Medikamenten gegensteuern zu müssen. Beim zweiten Tierarzt-Besuch wegen Nesselfieber, keine zwei (!) Tage später, nahm ich den tierärztlichen Tipp an und bestellte für Domingo das Calcium-Präparat von Stiefel.

Calcium kann eine Immun-Überreaktion dieser Art ausbremsen, da es die Durchlässigkeit der Gefäßwände herabsetzt und so die Anflutung von Allergenen und toxischen Histaminen verhindert. Das ist kein Garant für nie-wieder-Nesselfieber, unterstützt das Immunsystem aber in seiner Reaktions-Dosierung, wenn bekannt ist, dass das Pferd beispielsweise wie hier auf Insektizide, Pestizide, Herbizide etc. (über-)empfindlich reagiert. Im Akut-Fall hilft oft nur noch ein Antihistaminikum, oft in Kombination mit Kortison. Zur prophylaktischen Unterstützung in kritischen Zeiten (wie bei uns beispielsweise um die Dünge- und Spritz-Zeit der Felder) macht die Gabe von Calcium Sinn.

Man sollte Calcium zwar nicht als richtige Dauergabe einplanen, da sich ein Überschuss in Gelenken und Gefäßen ablagern kann, aber zur Prophylaxe über einige Wochen jedoch ist das auch aus veterinärmedizinischer Sicht unbedenklich.

Ob es nun dem Kortison, dem Calcium oder (sehr wahrscheinlich) der Kombination aus beidem zu verdanken ist, werde ich wohl nicht mehr validieren können. Sicher ist aber: Seit ich Domingo neben einer Kortison-Kur das Stiefel Calcium gefüttert hatte, haben wir kein Nesselfieber mehr gehabt – obwohl die Bauern fleißig spritzten. Ich werte somit diese Herangehensweise für uns als sehr erfolgreich und werde Domingo auch kommendes Jahr in der „kritischen Zeit“ mit Calcium unterstützen, um seinem Immunsystem ein wenig Hilfe zu bieten und hoffentlich ohne Nesselfieber durch die Mücken-Hochsaison zu kommen.